Archiv für April 2011

[Thüringen] Antwort der Landesregierung: NPD und Graue Woelfe

Katharina König, MdLDie Antwort der Landesregierung auf die Anfrage von Katharina zur Zusammenarbeit zwischen der NPD und der rechtsextremen türkischen Organisation “Grauen Wölfe” ist mittlerweile eingegangen und hier nachlesbar: Zusammenarbeit von NPD und den “Grauen Wölfen”

So funktioniert die linksextreme Mafia

In einer neuen Serie erklärt die B.Z. die linksextreme Szene und ihre Verstrickungen mit der Politik.

Doch sympathisiert die Politik ernsthaft mit Linksradikalen? Wer finanziert die Autonomen? Wer sind die wichtigsten Köpfe? Lesen Sie alles dazu in den sieben weiteren Folgen der Serie.

dsfa

read more xD

Die Enthüllung der Hitler Tagebücher ist dagegen wirklich garnichts!
Endlich erfahren wir alles aber auch wirklich alles über diese Struktur.
Ich bin gespannt was alles ans Tageslicht kommen wird xD

Jaja wer ist der Pate der Antifa?

16.04 Topf.Squat

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haus1 Squat

1. Mai – Nazis durch Halle jagen!

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Der 01. Mai – hierzulande seit 1933 der Tag der deutschen Arbeit – steht wieder bevor. Die ostdeutsche Naziszene hat sich für den von ihnen nun ausgerufenen Kampftag gegen EU-“Erweiterungsorgie“ und „Fremdarbeiterinvasion“ ausgerechnet Halle ausgesucht. Dort wollen sie dem nicht mal ernsthaft geplanten EU-Beitritt der Türkei entgegentreten, dem „Baustein der Raubtierkapitalisten in ihrem nächsten Globalisierungsvorhaben“. Nach ihrem Scheitern bei den Wahlen wollen die Nazis auf den hallischen Straßen verhindern, dass – man höre und staune – „weitere Millionen von Fremden in unser Land hereingelassen“ werden.

Den „Volkszorn auf die Straße tragen“ wollen am 01. Mai 2011 vor allem die sogenannten Freien Kräfte, Neonazis ausserhalb der Strukturen der NPD/JN, von denen sich viele zum Spektrum der aktionsorientierten „Autonomen Nationalisten“ zählen. Sie mobilisieren überregional, nicht nur auf dem flachen Land in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, sondern auch in der „ehemaligen Reichshauptstadt“. Die Organisatoren der Demonstration um Enrico Marx und Maik Müller kooperierten in der Vergangenheit teilweise mit NPD/JN-Strukturen, auch eine Beteiligung von deren Aktivisten ist also zu erwarten. Da in Halle der einzige und zentrale Aufmarsch der ostdeutschen Naziszene stattfinden wird, ist demnach mit einer größeren Ansammlung dieser Berufsdeutschen am Hauptbahnhof Halle/Saale zu rechnen.

Der sollte für die angereisten Nazis im wahrsten Sinne des Wortes zur Endstation werden. Denn es gilt, sich den gewalttätigen Rassisten und Antisemiten am 1. Mai in den Weg zu stellen und ihren Aufmarsch zum Desaster zu machen. Nicht, weil die Stadt so zeigen kann, dass sie bunt statt braun sei, oder weil Nazis in „unserer Stadt“ oder gar „unserem Land“ nichts zu suchen hätten. Ebensowenig um zu verhindern, dass der „Tag der Arbeit“ besudelt wird.

Denn die Nazis gehören zu Deutschland und zum „Tag der Arbeit“, wie die Schmeißfliege zum Scheißhaufen, und es sollte unmöglich sein, Nazis zu bekämpfen, ohne sich Gedanken über die deutschen Zustände zu machen. Es ist schlichtweg die Tatsache, dass noch der dümmste Nazi eine unmittelbare Gefahr für jeden ist, der nicht in sein ausgeprägtes Feindbild passt, die es notwendig macht, ihm den öffentlichen Raum zu nehmen, ihm offensiv entgegenzutreten.

Bereits im Juni 2009, als die Nazis in der hallischen Südstadt schon einmal nach 1000 Metern entnervt umdrehen mussten, hatten wir zuvor festgestellt: Man muss den Nazis ihre Auftritte versauen, um sich danach wieder ungestört der Kritik der Verhältnisse widmen oder einfach nur in Ruhe in die Kneipe gehen zu können. Daran hat sich nichts geändert, weshalb es am 01. Mai 2011 heißen muss: Halle/Saale Hauptbahnhof, Endstation! Eine gute Heimreise wünschen kann schließlich nicht nur die NPD.

Antifaschistische Gruppen Halle (04/2011)

Zwickau: Freiraum-Demo im Mai

Wer hält es in einem Land­strich zwi­schen Main­stream-​Dis­ko­the­ken, Al­ters­hei­men und bon­bon­far­be­nen Ein­kaufs­pas­sa­gen aus? Wer lebt gern zwi­schen deut­schen Spies­sern, igno­ran­ten Pro­vinz­bür­gern und be­trun­ke­nen Nazis? Nie­mand! Des­halb kämp­fen Ju­gend­li­che in Zwi­ckau für ein al­ter­na­ti­ves, selbst­ver­wal­te­tes Zen­trum. Für einen at­trak­ti­ven An­lauf­punkt, der das Leben in der Pro­vinz etwas le­bens­wer­ter macht. (mehr…)